Spendenaktion bringt 396.175 Euro

Von Redaktionsleiter
Christian Clemens

 „Die Kraft der Solidarität muss stärker sein als die Individualisierung.“ Diesen Appell richtete der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei der Eröffnungsveranstaltung der 29. RHEINPFALZ-Weihnachtsspendenaktion zugunsten von „alt – arm – allein“ an die Zuhörer in der Apostelkirche. Eine Aufforderung, der Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit Ihren Spenden seit Jahren in ganz außergewöhnlicher Art und Weise nachkommen. Seit 1997 ruft die RHEINPFALZ mit den Weihnachtsspendenaktionen zur finanziellen Unterstützung der Kaiserslauterer Altenhilfe auf, die von der protestantischen Apostelkirchengemeinde, der katholischen Gemeinde St. Maria und der RHEINPFALZ selbst getragen wird.

Auch in diesem Jahr sind Tausende Spenden eingegangen. Ein Beweis für das große Vertrauen, das der Verein genießt. So sind bei der 29. Spendenaktion, die nun zu Ende geht, 396.175 Euro zusammengekommen. Ein beeindruckendes Ergebnis, das nur knapp unter der Rekordsumme des Vorjahres liegt, als sogar die 400.000-Euro-Marke übertroffen wurde. Die diesjährige Spendenaktion habe „ein bewegendes Zeichen der Mitmenschlichkeit gesetzt und zeigt, dass unser Verein, dass unsere gemeinsame Sache einen festen Platz in Stadt und Landkreis und letztlich auch in unserer Gesellschaft hat“, sagt Manfred Stahl, der Vorstandsvorsitzende von „alt – arm – allein“. Für die vom Verein betreuten Menschen „bedeutet diese Unterstützung weit mehr als finanzielle Hilfe. Sie schenkt Hoffnung, Würde und das Gefühl, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Dafür gebührt unseren Spenderinnen und Spendern ein besonderer Dank und größte Anerkennung“, betont Stahl.

Gerade für ältere Menschen, die aufgrund ihrer besonderen Lebenssituation häufig am Rand der Gesellschaft stehen, seien diese Spenden ein Lichtblick in ihrem Alltag. „Sie ermöglichen nicht nur konkrete Hilfe – wie Sachzuwendungen oder soziale Kontakte –, sondern sie geben auch das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich kümmert und nicht wegschaut“, unterstreicht der Vorsitzende.

Dessen Dank gilt auch den Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, für die gerade die Monate der Spendenaktion eine besondere Herausforderung darstellen.

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Ausgabe Pfälzische Volkszeitung vom Donnerstag, 22. Januar 2026

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