Wir Ausgabe 04/2026

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  • Erstellungsdatum 14. September 2026
  • Zuletzt aktualisiert 14. September 2026

Wir Ausgabe 04/2026

„Auch der schönste Sommer will einmal Herbst und Welke spüren“, schreibt
Hermann Hesse in einem seiner Gedichte. Auch das Alter beschreibt man
oft als den „Herbst des Lebens“. Einen „Winter des Lebens“ scheint es gar
nicht zu geben. Zu schön die Vorstellung von einem Altweibersommer oder
einem goldenen Herbst, obwohl dieser auch kräftige Herbststürme und nass
kaltes Regenwetter bringen kann.
Im Gegensatz zur Natur gibt es
beim Herbst des Lebens kein
festes Anfangsdatum und erst
recht kein kalendermäßig fest
gelegtes Ende.
Der Herbst ist das, was wir
draus machen.
Herzlichst Ihre Margit Schupp

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