Dankbar in Demut

 

 

 

Hans-Joachim
Redzimski, Leiter der RHEINPFALZ-Redaktion Kaiserslautern

Wie soll man dieses Ergebnis nennen? Großartig? Außergewöhnlich? Phantastisch? Traumhaft? Jedes der Attribute trifft in diesem Fall zu. 333.212,31 Euro sind bei der RHEINPFALZ-Weihnachtsspendenaktion 2019 zugunsten der Kaiserslauterer Altenhilfe „alt – arm – allein“ zusammengekommen. Noch ein Attribut: fürstlich.

Ich verneige mich vor Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, angesichts dieser Summe. Es ist mehr als nur eine große Summe, die Sie in den vergangenen Wochen für ältere, bedürftige und allein stehende Menschen gespendet haben. Es ist vor allem die Addition einer bewussten, bewundernswürdigen Hilfsbereitschaft, die sich darin spiegelt.

Die RHEINPFALZ, die Marienkirche und die Apostelkirche sagen als Träger der Altenhilfe heute an dieser Stelle danke für die großzügige Unterstützung, die Sie auch bei der 23. RHEINPFALZ-Weihnachtsspendenaktion zugunsten „alt − arm − allein“ geleistet haben. Ich weiß, dass eine derartige Zuwendung dem Schicksal älterer Menschen nicht selbstverständlich ist. Umso mehr: Hochachtung!

Die RHEINPFALZ-Weihnachtsspendenaktion hat damit erneut den Ruf bestätigt, eine der erfolgreichsten Spendenaktionen einer deutschen Regionalzeitung zu sein. Hinter dem Ergebnis stehen 4198 Einzelspenden, dahinter wieder ungezählte Kleinspender. Jeder, absolut jeder, ob Groß- oder Kleinspender, hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass „alt – arm – allein“ wieder ein solches Ergebnis erzielen konnte. Es ist ein Ergebnis, das Dankbarkeit und Demut gleichermaßen stiftet.

Welche regionale Spendenaktion kann von sich schon behaupten, sogar eine Spende aus Peking empfangen zu haben?! Unsere Aktion zugunsten von „alt – arm – allein“ kann dies. Sie verbuchte eine Spende von Zoe Bernhart, acht Jahre, von 108 Euro aus China. Danke Zoe!

Grenzüberschreitende Solidarität mit älteren Menschen in Not zeigten auch die Soldaten der internationalen Dienststelle Polygone im Landkreis, als sie ihre Spende auf den Weg brachten. Ein besonderes Beispiel dafür, dass „alt – arm – allein“ verbindet, sogar Nationen.

Für „alt – arm – allein“ bedeutet die Spendensumme einmal mehr einen immensen Vertrauensbeweis. Sie betont die Erwartung der Spender, dass älteren, bedürftigen und allein stehenden Menschen in Stadt und Landkreis weiterhin gezielt und unbürokratisch im Alltag geholfen wird. Als Ausdruck einer humanen Gesinnung und einer humanen Gesellschaft!