Westpfalzwein für den guten Zweck

Nicht nur an der Weinstraße freute man sich über den außergewöhnlichen Sommer 2018. Auch Hermann Brand, Vorsitzender des Heimatverein Weilerbach, und seine Mitstreiter wußten spätestens Ende Oktober, dass es im vierten Jahr hintereinander gelingen wird, aus westpälzischen Trauben ein Weilerbacher Cuvee zu kreieren. Mehr als zwanzig Personen aus der Verbandsgemeinde Weilerbach hatten dafür ihre private Traubenernte gespendet.

Die noch vor Ort in neun Druckfässern vergärten Trauben brachte Brand zu einem befreundeten Winzer im Frankenland, der Fertigstellung und Abfüllung des Weilerbacher Jahrgangs 2018 vornahm. Im Beisein der Spender, Verbandsbürgermeisterin Anja Pfeiffer sowie politischer und geistlicher Verteter aus den beteiligten "Weinbau"gemeinden präsentierte Hermann Brand das Ergebnis. 200 Flaschen Rot- und 150 Flaschen Weißwein, versehen mit Etiketten, die vom Heimatverein selbst gestaltet wurden. "Die Arbeit hat sich gelohnt: Qualität als auch erzielte Quantität des neuen Jahrgangs können sich sehen lassen." resümierte Brand stolz anläßlich der Erstverkostung.

Insbesondere der Rote hat es Anja Pfeiffer angetan, stammt doch ein Teil der Trauben aus ihrem heimischen Garten.

Nachdem die Traubenspender ein Kontingent als Dankeschön für ihr Zutun erhalten haben, wird der Weilerbacher Wein ab sofort unterjährig bei verschiedenen Anlässen zum Verkauf angeboten. Der dabei erzielte Erlös soll dem Verein alt-arm-allein zufließen. Dessen Vorsitzender Werner Stumpf dankte anläßlich der Weinvorstellung für die erneute Unterstützung der regionalen Altenhilfe durch den Heimatverein Weilerbach.