aaa in der RHEINPFALZ-Sommerredaktion 2018

Bei der Altenhilfe „alt – arm – allein“ gibt es auch im Sommer viel zu tun

Von Benjamin Ginkel

Dass die Geschäftsstelle der RHEINPFALZ-Altenhilfe „alt – arm – allein“ übers ganze Jahr jede Menge zu tun hat, berichten die drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Sabine Paulus, Jenny Schmidt und Ute Zerger am letzten Tag der Sommerredaktion. Altersarmut und Einsamkeit gingen oft Hand in Hand.
„Abgesehen von solchen Höhepunkten wie dem ,Waldfest der Zuversicht’ am vergangenen Wochenende hört man von ,alt – arm – allein’ übers Jahr nicht viel“, sagt Büroleiterin Sabine Paulus, „wir geraten erst wieder bei der großen Spendenaktion in der Adventszeit in den Fokus.“ Dabei gebe es das ganze Jahr über jede Menge zu tun, sagen die drei Frauen. Momentan freuen sie sich über viele positive und lobende Rückmeldungen zum Waldfest: „Die Senioren rufen bei uns an und bedanken sich“, schildert Zerger. Man sei bemüht, das Lob an die beteiligten Vereine und Organisationen weiterzugeben: „Wir sind die Schnittstelle, das Lob gehört Anderen.“Immer öfter sei „alt – arm – allein“ im Landkreis aktiv. „Wir verstehen uns schon immer als Helfer in Stadt und Landkreis“, betont Paulus, „jetzt haben wir aber immer bessere Kontakte in die Fläche.“ Nach dem Waldfest gelte es, nun wieder ins Alltagsgeschäft überzugehen: Defekte Elektrogeräte oder kaputte Möbel austauschen, mit jemandem eine Reha-Maßnahme vorbereiten oder Anfragen auf ihre Berechtigung hin zu prüfen – schließlich soll verantwortungsvoll mit dem Geld umgegangen werden. Nach den Sommerferien beginnen dann schon bald die Vorbereitungen und ersten Gespräche für die Spendenaktion, berichtet Schmidt: „Langweilig wird es uns also nie.“

Quelle:
DIE RHEINPFALZ, Ausgabe Pfälzische Volkszeitung vom Samstag, 16. Juni 2018
Fotoagentur VIEW, Kaiserslautern