Mach doch was für alte Menschen

 

 

 

 

 

 

Gisela Gaffke

*    1. November 1928 in Danzig 
†  12. März 2018 in Kusel

„Man soll ja auf Mütter manchmal hören“, führte Hans-Joachim Redzimski aus, als er anlässlich des 20-jährigen Bestehens im September 2017 mit seiner Schilderung der Entstehungs- und Erfolgsstory von alt-arm-allein die Zuhörer in seinen Bann zog. Und dabei wurde auch das Mitwirken seiner Mutter beim Zustandekommen der regionalen Altenhilfe bekannt.

„Mach doch was für alte Leute“. Mit diesem Satz hatte Gisela Gaffke den Laut‘rer Redaktionsleiter im November 1997 inspiriert, als dieser mit seinem Team über eine Erfolg versprechende thematische Ausrichtung der RHEINPFALZ-Weihnachtsspendenaktion 1997 sinnierte. Angesichts des (fast) gefloppten Spendenaufrufs 1996 für Spielinseln im innerstädtischen Bereich wollte man keinen weiteren Reinfall riskieren. Dass aus dem ursprünglich als Einmalaktion geplanten Spendenaufruf zugunsten bedürftiger alter Menschen in der Region mit den Jahren eine der bundesweit erfolgreichsten Spendenaktionen einer regionalen Tageszeitung wurde, hat sicherlich auch Ideengeberin Gisela Gaffke nicht erwartet.

Die am 1. November 1928 in Danzig Geborene, die mit ihrem Sohn Hans-Joachim 1968 nach Deutschland kam, verstarb nach einem ereignisreichen Leben am 12. März 2018. Mit ganz persönlichen Worten erinnerte auch Pfarrer Dr. Edmund Janson, der auf Kirchenseite zusammen mit Dieter Schupp zu den Pionieren der Kaiserslauterer Altenhilfe zählt, anlässlich der Trauerfeier an die besondere Rolle von Gisela Gaffke in der Geschichte von alt-arm-allein.      

Vorstand, Ehrenamtliche und die Beschäftigten nehmen Anteil an der Trauer von Hans-Joachim Redzimski anlässlich des Verlustes seiner geliebten Mutter. Gisela Gaffke gebührt ein dauerhaft ehrendes Gedenken.