Ein großes Herz

Jeder Einzelne verdient Respekt. Jeder Einzelne, der dafür gesorgt hat, dass die RHEINPFALZ-Weihnachtsspendenaktion 2017 zugunsten von „alt – arm – allein“ heute wieder mit einem beeindruckenden Ergebnis abschließen darf. Egal, ob er sich mit einem größeren oder kleineren Geldbeitrag in die lange Liste der Hilfsbereitschaft eingetragen hat, er hat Solidarität und Nächstenliebe bewiesen.

Es war ergreifend und bewegend, wieder anzuschauen, wie das RHEINPFALZ-Spendenbarometer in der Adventszeit Tag für Tag in die Höhe geklettert ist. Und zu sehen, welches breite Engagement in Stadt und Landkreis Kaiserslautern wieder dahinter steht.

In sieben Wochen die stolze Summe von 302.747,23 Euro einnehmen zu dürfen, spricht für ein soziales Gewissen und ein großes Herz der Menschen in Stadt und Region. Und vor allem eine große Hilfsbereitschaft älteren, bedürftigen und allein stehenden Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft gegenüber.

Und es spricht auch für die Wertschätzung der Arbeit von „alt – arm – allein“ und seiner Mitarbeiter in Vorstand, Geschäftsstelle und Besuchskreis, wo die vielseitige Hilfe für ältere Menschen in Not auf den Weg gebracht wird – und das nunmehr im 21. Jahr.

Die drei Träger der Altenhilfe − RHEINPFALZ, Apostelkirche und Marienkirche − bedanken sich heute bei jedem Einzelnen der insgesamt 4015 Spender und der ungezählten vielen, vielen weiteren, unbekannt bleibenden Spender, die bei Sammlungen ihren Obolus dazu geleistet haben.

Und sie bedanken sich bei den prominenten Unterstützern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die in der RHEINPFALZ auch in diesem Jahr wieder ein persönliches Bekenntnis zu „alt − arm − allein“ abgegeben haben.

Mit dem Ergebnis der Weihnachtsspendenaktion 2017 haben die Leserinnen und Leser der RHEINPFALZ einmal mehr ein beispielhaftes, generationenverbindendes Zeichen für Menschlichkeit und Warmherzigkeit in der Gesellschaft gesetzt.

Jahr für Jahr entsteht damit eine nicht alltägliche Hilfe, die den tristen Alltag von älteren Menschen ein bisschen besser, ein bisschen schöner macht.

Quelle:
DIE RHEINPFALZ, Ausgabe Pfälzische Volkszeitung von Dienstag, 16. Januar 2018